Kornmeier: Ohne Verständnis von Bewusstsein und Ich bleiben Heilungs- und Grenzphänomene unerklärt
Da es bei jedem außergewöhnlichen Phänomen — auch im medizinischen Kontext — immer eine erlebende Person gibt, ist das Verständnis von Bewusstsein, Ich und Selbst zentral. Kornmeier folgert: Wenn es außergewöhnliche Phänomene mit ontologischem Wirklichkeitsgehalt gibt, können sie nicht verstanden werden, solange Bewusstsein selbst nicht verstanden ist — und umgekehrt: Bewusstsein wird nicht verstanden, wenn die Mainstream-Wissenschaft solche Phänomene ignoriert oder belächelt. Die Existenz von 22 konkurrierenden Bewusstseinstheorien belegt, dass hier ein fundamentales Erkenntnisdefizit besteht.
Wenn es außergewöhnliche Phänomene und Erlebnisse mit ontologischen Wirklichkeitsgalt gibt, werden wir sie nicht verstehen, solange Bewusstsein selbst und ich nicht verstanden sind. Es gilt aber auch das Umgekehrte. Ähm, wir werden Bewusstsein selbst und ich nicht verstehen, wenn wir diese Phänomene ignorieren.
| Modell-Kontext | Schulmedizin / Neurowissenschaft |
| Logik | log-mittel |
| Akzeptanz | akz-kontrovers |
| Fundstelle | ca. Min 57 |
| Sichtebene | LEM-Synthese / Verein |
| Confidence | Hypothese / Spekulation |
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