Feldhaus: Orale Magnesium-Obergrenze wird vom Darm gesetzt (Durchfall-Titration bei ca. 400-500 mg)

Eine echte systemische Überdosierung von Magnesium durch orale Einnahme ist praktisch nicht möglich, weil überschüssiges Magnesium im Darm als osmotisches Salz Wasser bindet und als Durchfall ausgeschieden wird. Daraus ergibt sich die praktische Dosisfindung: Langsam steigern bis zum Auftreten weicher Stühle, dann eine Stufe zurück - typischerweise liegt diese individuelle Toleranzschwelle bei 400 bis 500 mg elementarem Magnesium pro Tag. Zu beachten ist, dass nur das elementare Magnesium gezählt wird, nicht das Gesamtgewicht der Verbindung (400 mg Magnesiumcitrat enthalten z.B. nur einen Bruchteil davon als Magnesium). Intravenöse Gabe ist davon ausgenommen und kann bei zu schneller Infusion gefährlich werden.

Eine wirkliche Überdosierung von Magnesium durch Einnahme ist nicht möglich ... das, wenn man das umrechnet, liegt zwischen 450 und 500 mg Magnesium äquivalent ... also nicht 400 mg Magnesium tat, das ist Unsinn, sondern ich muss wissen, wie viel Magnesium ist da drin.
Modell-KontextOrthomolekulare Medizin
Logiklog-stark
Akzeptanzakz-mittel
Fundstelleca. Min 38-40
SichtebeneOrthomolekulare Medizin (Schrauzer/Nehls/Strunz)
ConfidenceErfahrungswissen / Anekdote

Quelle 1

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