Selz: Blutwerte erkennen Fettleber nicht zuverlässig; Sonographie und Elastographie als Goldstandard
Klassische Blutwerte zeigen eine beginnende Fettleber häufig nicht an; nötig ist eine Ultraschalluntersuchung der Leber, idealerweise als Elastographie zur Messung der Gewebshärte und damit zur Detektion von Fibrose oder Zirrhose. Ab einem Fettanteil von über 5 Prozent spricht man von Fettleber, die Erkrankung verläuft jedoch zunächst stumm; diffuse Frühsymptome sind anhaltende Müdigkeit, Brain Fog, Völlegefühl, Druck im rechten Oberbauch, Heißhunger auf Süßes und Verdauungsbeschwerden. Unbehandelt kann sie über Leberfibrose in eine Leberzirrhose übergehen, in der die Leber ihre Stoffwechselaufgaben verliert.
Und hier gibt es ein Problem, unsere Blutwerte zeigen das erstmal überhaupt nicht an. Man braucht ein Sonographiegerät dazu, mittlerweile gibt es auch moderne Geräte, die schon sehr, sehr sensibel die Dehnbarkeit des Lebergewebes mitmessen können. Um eine Fibrose oder Zirrhose auszuschließen, das Ganze nennt sich dann Elastographie.
| Modell-Kontext | Schulmedizin |
| Logik | log-stark |
| Akzeptanz | akz-stark |
| Fundstelle | ca. Min 2-3 |
| Sichtebene | Schulmedizin etabliert |
| Confidence | Klinischer Konsens |
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