Selz: Melatonin-Einnahme unterdrueckt die koerpereigene Produktion nicht

Anders als bei Sexualhormonen oder Schilddrueeenhormonen, die ueber negative Feedback-Schleifen die endogene Produktion drosseln, drosselt exogenes Melatonin die Zirbeldruesen-Produktion nicht oder allenfalls minimal. Melatonin verschiebt zwar den Zeitpunkt der inneren Uhr, aber nicht die produzierte Menge. Es entsteht auch keine echte Abhaengigkeit; setzt man Melatonin nach laengerer Einnahme ab, ist der Schlaf nach ein bis zwei Tagen wieder so wie vor der Einnahme.

Melatonin veraendert zwar den Zeitpunkt der inneren Uhr, aber im Wesentlichen nicht die Menge, die der Koerper selbst produziert ... die Zirbeldruese stellt die Produktion nicht ein
Modell-KontextSchulmedizin
Logiklog-stark
Akzeptanzakz-kontrovers
Fundstelleca. Min 6

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