Selz: Wirkprofil und Bioverfuegbarkeit haengen am Bindungspartner, nicht an der Milligrammzahl
Zwei Magnesiumpraeparate mit identischer Milligrammzahl koennen voellig unterschiedlich wirken, weil am Magnesiummolekuel ein zweiter Molekuelrest haengt, der Aufnahme, Vertraeglichkeit und Wirkort bestimmt. Organische Formen (Citrat, Bisglycinat, Malat, Taurat, Orotat) sind an organische Saeuren oder Aminosaeuren gebunden, loesen sich schnell im Verdauungstrakt und sind meist besser bioverfuegbar und vertraeglich. Anorganische Formen (Oxid, Karbonat) sind an Mineralien oder Salze gebunden, haben eine geringere Bioverfuegbarkeit, liefern aber viel elementares Magnesium und sind als Bestandteil eines Kombipraeparats weiterhin sinnvoll - als Einzelpraeparat fuehrt Oxid in hohen Dosen oft zu Durchfall.
Aber der Rest am Magnesiummolekuel entscheidet, ob es der Koerper wirklich nutzen kann, wie leicht das es aufnimmt, fuer was das am besten funktioniert. Und deshalb koennen zwei Magnesiumpraeparate mit gleicher Milligrammanzahl voellig unterschiedlich wirken.
| Modell-Kontext | Orthomolekular / Schulmedizin |
| Logik | log-stark |
| Akzeptanz | akz-mittel |
| Fundstelle | ca. Min 2-4 |
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