Selz: Ultrahochverarbeitete Lebensmittel erhöhen Darmkrebsvorstufen-Risiko um 45% (Boston)
Eine Boston-Kohortenstudie begleitete 29.000 Krankenschwestern über zwei Jahrzehnte. Wer täglich zehn Portionen ultrahochverarbeiteter Lebensmittel aß, hatte ein um 45 Prozent höheres Risiko für Darmkrebsvorstufen als jemand mit drei Portionen. Der Effekt ist aber nicht die alleinige Erklärung, da auch sich gut ernährende junge Patienten erkranken.
Wer zehn Portionen ultrahoch verarbeitete Lebensmittel pro Tag zu sich nahm, hatte ein um 45 % höheres Risiko für Darmkrebsvorstufen als jemand mit nur drei Portionen täglich.
| Modell-Kontext | Schulmedizin |
| Logik | log-stark |
| Akzeptanz | akz-mittel |
| Fundstelle | ca. Min 8:52-11:13 |
| Sichtebene | Klinische Studie (einzeln) |
| Confidence | Studien-belegt |
Quelle 1
Stimmen 1
Bezieht sich auf Symptome 0
— keine verknüpft —
Bezieht sich auf Krankheiten 1
Bezieht sich auf Faktoren 0
— keine verknüpft —
Bezieht sich auf Heilmittel 0
— keine verknüpft —
Bezieht sich auf Methoden 2
Bezieht sich auf Ursachen 3
Kolibactin aus E.-coli-Darmbakterien (DNA-Doppelstrangbrüche)Picloram (Pestizid, epigenetischer Tumor-Fingerabdruck)Ultra-hochverarbeitete Lebensmittel als Mikrobiom-Disruption
Verknuepfte Forschungsfragen 0
— keine verknüpft —