Selz: WHI-Studie 2002 verteufelte die Hormonersatztherapie zu Unrecht, 2016 korrigiert
Die WHI-Studie von 2002 brachte die Hormonersatztherapie in Verruf, weil sie ein erhöhtes Brustkrebsrisiko zeigte - allerdings mit künstlichem equinem Östrogen und Medroxyprogesteronacetat. 2016 ruderten dieselben Autoren zurück und bedauerten eine Fehlinterpretation: Die Hormonersatztherapie in den Wechseljahren hat mehr Nutzen als Risiken. Kontraindikationen bleiben hormonabhängige Krebsarten sowie ein erhöhtes Thrombose- bzw. Herzinfarktrisiko.
2016 ... hat man gesagt, wir bedauern eine Fehlinterpretation von Studiendaten ... die Hormonersatztherapie in den Wechseljahren hat mehr Nutzen als Risiken.
| Modell-Kontext | Schulmedizin |
| Logik | log-stark |
| Akzeptanz | akz-kontrovers |
| Fundstelle | ca. Min 16:12-18:10 |
| Sichtebene | Klinische Studie (einzeln) |
| Confidence | Studien-belegt |
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