Selz: Curcumin hemmt NF-kB und verbessert Leberwerte bei nichtalkoholischer Fettleber – Bioverfügbarkeit ist Knackpunkt

Curcumin (Wirkstoff der Kurkuma-Wurzel) hemmt den Nuklearfaktor Kappa B und andere Signalwege der Leberentzündung und fängt freie Radikale ab. Studien zeigen verbesserte Leberwerte bei nichtalkoholischer Fettleber. Führende US-Gastroenterologen empfehlen Curcumin; in Deutschland sei die Aufnahme durch Verbraucherschutz-Auflagen erschwert. Hauptproblem ist die schlechte Bioverfügbarkeit: Curcumin wird ohne Hilfe kaum aufgenommen. Präventiv: mit schwarzem Pfeffer (Piperin) kombiniert ins Essen einbauen. Therapeutisch: liposomale Curcumin-Produkte oder pharmazeutische Spezialextrakte aus Apotheken. Bei Gallensteinen vorher mit Arzt absprechen.

Was macht Curcumin in der Leber? Es ist stark entzündungshemmend. Es hemmt den Nuklearfaktor Kappa B und andere Signalwege, die bei der Leberentzündung eine Rolle spielen. Curcuma fängt freie Radikale ab. Und wir sehen in Studien, dass hier bei der nichtalkoholischen Fettleber auch verbesserte Leberwerte auftreten können. ... Das große Problem ist halt einfach die Aufnahmefähigkeit von Curcumin. ... Es gibt dann die Empfehlung, dass man es mit dem schwarzen Pfeffer kombiniert.
Modell-KontextSchulmedizin / Klinische Ernährung
Logiklog-stark
Akzeptanzakz-schwach
Fundstelleca. Min 15-17
SichtebeneKlinische Studie (einzeln)
ConfidenceStudien-belegt

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