Selz: Vitamin-D-bindendes Protein erklärt individuell unterschiedlichen Bedarf
Der individuelle Vitamin-D-Bedarf variiert stark durch Körpergewicht, Hautpigmentierung, geographische Lage, Sonnenexposition, Nierenfunktion und Medikamenteneinnahme. Hinzu kommt das Vitamin-D-bindende Protein (DBP), das in der Leber produziert wird und genetisch variabel ist: Menschen mit hoher DBP-Bindung haben viel inaktives, gebundenes Vitamin D im Kreislauf, während die bioverfügbare freie Fraktion niedrig sein kann. Deshalb sind pauschale Dosierungsempfehlungen unzureichend; Selz misst seit knapp 20 Jahren bei jedem Patienten den 25-OH-Vitamin-D-Spiegel (Speicherform, nicht 1,25-OH) mehrfach jährlich und nutzt Vitamin-D-Bedarfsrechner zur individuellen Titration.
Es gibt noch ein Protein, das Vitamin-D-bindende Protein, das wird in der Leber produziert. Da haben also manche von uns eine höhere Bindung und andere eine weniger starke Bindung. Das heißt, es gibt Menschen, die einfach viel inaktives Vitamin-D im Körper rumzirkulieren haben.
| Modell-Kontext | Schulmedizin / Orthomolekular |
| Logik | log-stark |
| Akzeptanz | akz-schwach |
| Fundstelle | ca. Min 21-23 |
| Sichtebene | Klinische Studie (einzeln) |
| Confidence | Studien-belegt |
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